Cannabis … illegal … Coffeeshop … Droge … verboten … Marihuana …

 

… schoss es mir durch den Kopf, als ich vor ein paar Jahren anfing, mich mit dem Hanf (lat. Cannabis sativa) als Heilpflanze für Mensch und Tier zu beschäftigen.

Was ich bei meinen Nachforschungen fand, hat mich einigermaßen erstaunt.

Teilweise blieb mir der Mund offen stehen, als ich mir Erfahrungsberichte aus Amerika auf YouTube anguckte.

Da ich es immer ganz genau wissen möchte, habe ich mich auch mit den Hintergründen beschäftigt.

Was ist ein Cannabinoid und was ist das endocannabinoide System im Körper?

 

WIKIPEDIA beschreibt es so:

… Cannabinoide aktivieren sogenannte Cannabinoid-Rezeptoren. Bisher sind zwei Cannabinoid-Rezeptoren beschrieben worden, … Beide Cannabinoid-Rezeptoren modulieren verschiedene Ionenkanäle. Weiterhin werden verschiedene Signalwege innerhalb der Zelle durch Cannabinoid-Rezeptoren beeinflusst:

Der Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) findet sich vorwiegend in Nervenzellen.

Am häufigsten kommt er im Kleinhirn, in den Basalganglien sowie im Hippocampus vor.

Aber auch im peripheren Nervensystem (z. B. im Darm) ist er zu finden.

Der Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2) findet sich dagegen vorwiegend auf Zellen des Immunsystems und auf Zellen, die am Knochenauf- und -abbau beteiligt sind.

Die Verteilung der Rezeptoren deutet bereits eine Reihe möglicher Funktionen an. So wird vermutet, dass der CB2-Rezeptor eine wichtige Rolle in der Regulation… des Immunsystems spielt.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass der CB1-Rezeptor notwendig für das Löschen negativer Erinnerungen sein könnte. Endocannabinoide könnten demnach eine wichtige Rolle bei Angststörungen spielen. Eine Studie am Max-Planck-Instituts für Psychiatrie an Mäusen ohne CB1-Rezeptoren hatte zum Ergebnis, dass das Verlernen negativer Erfahrungen deutlich erschwert war …

Weitere physiologische Prozesse mit Beteiligung des Endocannabinoidsystems sind u. a.

  • Schmerzzustände,
  • Schlafinduktion,
  • Appetit- und Motilitätssteuerung,
  • Temperatursteuerung,
  • Neuroprotektion (Anmerkung: dtsch.Nervenschutz)
  • und Krebs.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Endocannabinoid-System

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Das Endocannabinoide System

Gerne zeige ich Euch dieses Video, das einem auch ohne Englischkenntnisse zeigt, wie das endocannabinoide System arbeitet.

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Da kam mir dann schon der Gedanke:
Durch den Stress und die Belastungen unserer heutigen Zeit, kann das körpereigene endocannabinoide System bestimmt Unterstützung gebrauchen.

Und jetzt kommt die Nutzhanf-Pflanze ins Spiel.

Sie enthält Pflanzenstoffe, die man Phythocannabinoide nennt und die im körpereigenen System andocken und dieses dadurch balancieren können.

Endocannabinoides System Balance Cannabinoide

Körper und Seele in Balance

 

Klingt ja richtig SEXY aber…

… wie ist das denn mit dem Rausch und der Benommenheit, Fahruntüchtigkeit und der Abhängigkeit?
Und überhaupt: Cannabis ist illegal.

Richtig gute Frage. Um die zu beantworten, müssen wir uns ein ganz spezielles Cannabinoid anschauen.
Das THC (Tetrahydrocannabinol).

THC ist der „Übeltäter“, der Rausch und Abhängigkeit verursachen kann. Extrakte mit THC sind illegal oder verschreibungspflichtig.

Frei verkäuflich geht dann WIE?

In einem Nahrungsergänzungsmittel aus natürlichem Cannabis-Vollextrakt (aus Blüte, Blatt und Stengel) darf THC höchstens in Spuren enthalten sein und schon ist es EU-zugelassen und seit Herbst 2017 frei verkäuflich.

Der DURCHBRUCH

Um es kurz zu machen… Es ist tatsächlich gelungen, weibliche Hanf-Pflanzen zu züchten, die einen THC-Anteil von unter 0,2% haben.

Damit ist der Weg frei für die vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze wie Cannabinoide, Terpene (Aromastoffe) und Bioflavonoide (Pflanzenfarbstoffe).

Vor allem eins der Cannabinoide ist inzwischen gut erforscht und man findet viele Studien dazu. Es heißt CBD (Cannabidiol).

Sehr gute Informationen dazu liefert die Seite www.cbdratgeber.de

Hanf enthält aber über 100 weitere Cannabinoide, die alle synergistisch (sich gegenseitig unterstützend) im Körper wirken.

Besonders gut werden sie vom Körper aufgenommen, wenn sie bei der Verarbeitung  decarboxyliert (kurzzeitig erhitzt) werden.

Alles schön und gut …

Tat ist besser als alle graue Theorie.
„Wenn ich es probieren kann, dann probiere ich es!“
Ich habe mir vor einem Jahr (als im Herbst 2017 der Verkauf von CBD-Ölen ohne THC in der EU legalisiert wurde) ein CBD-Öl bestellt und eine CBD-Paste im Headshop gekauft und getestet.

Was ich erlebt habe, war erfolgsversprechend. Ich hätte mir aber irgendwie MEHR gewünscht.

Wie froh war ich also, als im Juli 2018 das Hanf Vollextrakt von Dr. med. Jürgen Juchheim das Licht der Welt erblickte.

Genau so wie ich lieber einen Apfel esse anstatt isoliertem Vitamin C,
nasche ich seitdem ein Vollextrakt (aus allen Cannabinoiden der Pflanze) anstatt eines CBD-Öl.

5 Tropfen morgens und 5 Tropfen abends lassen mich schmerzbefreit und konzentriert durch den Tag gehen und die ganze Nacht gut durchschlafen.

Ich kann Mensch und Tier nur empfehlen, einmal den Test zu machen.
Was hätte sich der eine oder andere alles ersparen können, wenn wir das grüne Gold schon länger zur Verfügung gehabt hätten….

Hier gibt es weitere Informationen für Neugierige